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Transport- und Handlingkosten senken: Diese Funktion bietet das neue Release Mercury 5.5 der Supply-Chain-Management-Software (SCM) der RELEX Solutions GmbH. Dieses weist den einzelnen Filialen von Textilhandelsunternehmen Artikelpackstücke (Prepacks) zu, die nach Größen- oder Farbenverteilung optimal auf die filialspezifischen Absatzprofile zugeschnitten sind.

Dafür erstellt die Software präzise Bedarfsprognosen auf Basis von filialspezifischen Absatzmustern, Kampagnen und saisonalen Faktoren. Zusätzliche Sicherheit bietet die automatisierte Nachschubsteuerung der Software. Zum Einsatz kommt die neue Version bereits bei INTERSPORT Sweden.

Prepacks sind Pakete, in denen eine festgelegte Anzahl einheitlicher Produkte in unterschiedlichen Varianten gebündelt vom Zentrallager in die Filialen gesendet werden. Verzeichnet eine Filiale beispielsweise eine starke Nachfrage nach sehr kleinen Größen, werden zum Saisonstart acht weiße T-Shirts einer bestimmten Marke in den Varianten 3 x XS, 3 x S, 2 x M in einem Prepack an diese Filiale verschickt. Sind in einer anderen Filiale große T-Shirts gefragt, erhält diese Filiale ein entsprechend befülltes Prepack. Durch Prepacks müssen weniger lose Einheiten verteilt werden, was den Warenfluss effizienter macht.

„Das System von RELEX berechnet die ideale Zusammenstellung unserer Prepacks hinsichtlich Produktvarianten und Größen. Dazu kalkuliert das System die optimale Produktmenge individuell für jede Filiale.“

„Das System von RELEX berechnet die ideale Zusammenstellung unserer Prepacks hinsichtlich Produktvarianten und Größen. Für die Produktallokation kalkuliert das System die optimale Produktmenge individuell für jede Filiale. Diese Mengen werden durch ökonomische Faktoren bestimmt, wie zum Beispiel die Absatzzahlen der ersten Wochen, der Produktwert und so weiter“, berichtet Lena Lindqvist, Supply Chain Developer bei der INTERSPORT Sweden. Zudem minimiert die RELEX-Software Restposten und Stockouts aufgrund der optimalen mengenmäßigen Warenzuteilung. Zusammengestellt werden Prepacks üblicherweise anhand von Durchschnittswerten, die sich den Absatzprofilen der Filialen annähern.

„Durchschnittswerte spiegeln nur bedingt den tatsächlichen Bedarf einzelner Filialen wider. Mit dem neuen Release erfüllt unsere SCM-Software die Anforderungen des Textilhandels noch besser.“

„Die Durchschnittswerte spiegeln jedoch nur bedingt den tatsächlichen Bedarf der einzelnen Filialen wider“, erklärt Dr. Timo Ala-Risku, Geschäftsführer der RELEX Solutions GmbH. „Mit dem neuen Release erfüllt unsere SCM-Software die Anforderungen des Textilhandels noch besser.“ Mercury 5.5 errechnet die passende Zusammenstellung von Prepacks anhand der exakten historischen Absatzdaten der jeweiligen Filiale sowie anhand sich abzeichnender Absatztrends. Somit verringert die Software das Risiko von Restposten oder Engpässen. Sollten dennoch weitere Artikel benötigt werden, warnt die automatisierte Nachschubsteuerung der RELEX-Software vor einem drohenden Stockout. Einzelne Artikel können dann über die Distributionszentren nachbestellt werden.