Der Beschaffungsleiter von Raskone Oy, Esa Mäkinen, stellte am 20. Januar 2010 auf einem Forum der finnischen Maschinen- und Anlagenhersteller das Ersatzteilbeschaffungs-Entwicklungsprojekt von Raskone vor. Die Ersatzteilbeschaffung konnte im Rahmen eines gemeinsamen Projektes mit RELEX und eCraft erfolgreich optimiert werden.

Ziel des Projektes war, die Ersatzteillagersteuerung der Niederlassungen mit Hilfe des Beschaffungssystems RELEX Processor zu zentralisieren.
Die Hauptergebnisse sind:

  • Die Beschaffungsketten wurden geradliniger gestaltet, was die Handelsspannen-Struktur verbessert hat.
  • Das Serviceniveau der Lieferanten, die zu zentralisierter Beschaffung übergegangen sind, konnte deutlich gesteigert werden, ohne dabei den Lagerbestandswert zu erhöhen.
  • Insgesamt gesehen effizientere und besser verwaltete Beschaffung über ein zentrales Team.

Neben der Beschaffungszentralisierung konnten mit den RELEX-Systemen die bereits in der Lieferkette vorhandenen Lagerbestände neu organisiert werden. In einigen Filialen konnten Lagerrückstände über Systemvorschläge zum Verkauf an andere Filialen übergeben werden, anstatt zu Lagerabschreibungen zu führen. Ein Großteil des ruhenden Lagerbestands konnte so genutzt werden.

Die wichtigsten Lehren aus den Entwicklungsprojekten:

  • Wenn die Entwicklungsrichtung klar ist, ist es wichtig, schnell zu handeln.
  • Bestimmte Teile sollten schnell in die Produktion eingehen, es sollte Bereitschaft vorhanden sein, bei neuen Erkenntnissen Änderungen vorzunehmen.
  • Die Flexibilität von Partnern und System ist von wesentlicher Bedeutung:
    • „Die Flexibilität des RELEX-Systems war maßgebend in der Entwicklung und erlaubte uns, entsprechend unserer Bedürfnisse zu handeln. So müssen wir unser Handeln nicht an das System anpassen.“