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144 Filialen in 40 Ländern – das finnische Mode- und Textilhaus Marimekko ist global aufgestellt. Lange setzte das 1951 gegründete Unternehmen überwiegend auf manuelles Bestandsmanagement, sah sich angesichts seiner komplexen globalen Supply-Chain jedoch zunehmend vor Herausforderungen gestellt. Hoher Lagerbestand und häufige Out-of-Stock-Situationen waren die Folge.

Zudem ließ das bestehende ERP-System keine Analyse- oder Vorhersagemöglichkeiten zu. Seit 2011 setzt Marimekko daher auf das Supply-Chain-Management-System von RELEX. Gemeinsam haben die beiden Unternehmen die Lieferkette für zukünftige Anforderungen fit gemacht und weiterentwickelt.

Aus nur einem Distributionszentrum in Finnland werden Kleidung, Taschen und Heimtextilien mit dem charakteristischen Marimekko-Design in die ganze Welt geliefert. Das manuelle Bestandsmanagement stieß dabei immer öfter an seine Grenzen: 2011 entschied das Unternehmen daher, seine Supply-Chain-Technologie zu modernisieren. Ziel war es, die bestehenden Daten- und Warenströme im Distributionszentrum besser zu analysieren, Schwachpunkte herauszustellen und Verbesserungen anzugehen. Bereits zwei Monate nach Projektstart war die RELEX-Lösung fester Bestandteil der täglichen Arbeit.

Nächster Schritt: die Optimierung des Bestandsmanagements der 55 eigenen Marimekko-Filialen. Dazu zentralisierte und automatisierte Marimekko gemeinsam mit RELEX die Lieferkette – und stellte so sicher, dass die richtige Warenmenge zur richtigen Zeit in den Filialen vor Ort ist. Um den optimalen Bestand zu bestimmen, greift die Software auf historische Absatzmuster und Saisonalitäten zurück. Die RELEX-Datenbank wird In-Memory, also im Arbeitsspeicher, betrieben – dadurch komprimiert die Lösung die Daten rund 100-mal höher als marktübliche Software. „Wir wollten ein System, das wir schnell integrieren können und das anpassungsfähig ist“, erläutert Mari Nenonen, Supply-Chain-Manager von Marimekko. Die automatisierte Warendisposition zeigte schon bald Erfolge: Der zeitliche Aufwand für die Warendisposition sank und Regallücken sowie der Lagerbestand in den Filialen wurden reduziert.

Im letzten Jahr entwickelten das Team von RELEX und Marimekko einen Absatz- und Vertriebsplanungsprozess. Zudem nutzt Marimekko die RELEX-Software nicht mehr nur als Supply-Chain-Lösung für das operative Geschäft, sondern auch als gemeinschaftliche Analyseplattform. Die stetige Weiterentwicklung der Supply-Chain zahlt sich für Marimekko aus: Der gesamte Filialbestand wird zentral aus Helsinki gesteuert – so können auch Werbekampagnen und das Geschäft zum Ende der Saison weitaus schneller abgebildet werden. Der Lagerbestand im Distributionszentrum sank um 22 Prozent, während der Umsatz auf Konzernebene um 22 Prozent stieg.