Finnlands führende Wirtschaftszeitung, Kauppalehti, berichtet in einem Artikel vom 7. Mai 2012 über den Beschaffungs- und Logistikdienstleister Tuko Logistics, der jetzt RELEX-Systeme verwendet, um seinen Kunden präzise Nachfrageprognosen bieten zu können. Die erhöhte Prognosegenauigkeit hat bei Kunden wie Stockmann und Suomen Lähikauppa zu einer deutlichen Abfallreduktion geführt.

Vor etwa drei Jahren suchte Tuko Logistics nach einer Möglichkeit, sein Supply Chain Management zu verbessern und die Regalverfügbarkeit besonders im Bereich der Frischwaren zu erhöhen. „Wir haben unterschiedliche Alternativen getestet und uns für RELEX entschieden, dessen größter Vorteil die eingebaute Flexibilität ist“, sagt Lauri Loikkainen, Planning Manager von Tuko Logistics.

„Für uns von Tuko Logistics war diese Flexibilität der Schlüssel bei der Entscheidung, da unsere Kunden sich sehr deutlich unterscheiden. Stockmann Delikatessen ist ein anderer Kunde als Suomen Lähikauppa, mit fast 700 kleinen Lebensmittelgeschäften.“

Ungefähr zur gleichen Zeit suchte Stockmann nach einer guten Dispositionslösung und stieß ebenfalls auf RELEX. Laut Kimmo Jokilahti, Entwicklungsmanager bei Stockmann, amortisierte sich die Investition schon in wenigen Monaten durch die Reduzierung des Verderbs und Erhöhung der Regalverfügbarkeit. „Die Regalverfügbarkeit liegt im Moment bei 98,5 % und für einige Artikel sogar über 99 %.“ Im Schnitt konnte der Verderb um 40 % gemindert werden, bei manchen Frischeprodukten Sogar noch mehr. Die Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis sind eindeutig.

„Suomen Lähikauppa hat von den verbesserten Prognosen für Saisons und Feiertage profitiert“, so der Direktor von Suomen Lähikauppa, Esko Sutelainen. Im nächsten Schritt gilt es, die Zusammenarbeit auszuweiten und die Lieferanten einzubeziehen, mit dem Ziel, das Bestandsrisiko an jeder Stelle der Supply Chain zu minimieren. Alle drei Parteien stimmen zu, dass die Entwicklungen auch den Endkunden Nutzen bringt: „Die Kunden genießen frischere Produkte und eine effiziente Lieferkette reduziert den Druck für Preiserhöhungen,“ schließen die drei Unternehmen.