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Jährlich werden laut EHI Retail Institute im deutschen Lebensmitteleinzelhandel Waren im Wert von rund 1,2 Milliarden Euro weggeworfen. Die Gründe hierfür sind unter anderem unzureichendes Bestandsmanagement und fehlende Flexibilität bei Nachfrageschwankungen. Mit der Supply-Chain-Management-Software der RELEX Solutions GmbH können Großhändler Prognosen und Analysen in Echtzeit erstellen. Dabei berücksichtigt das System neben saisonalen und wetterbedingten Faktoren auch Mindesthaltbarkeitsdaten und Lieferintervalle. So reduziert das selbstlernende System den Verderb um bis zu 40 Prozent.

Die jährlich anfallende Masse an verdorbener Frischware bedeutet für viele Groß- und Einzelhändler einen enormen monetären Verlust. Trotz moderner Disposysteme lassen sich die benötigten Mengen und Bedarfe oftmals nur unzureichend prognostizieren. Selbst Unternehmen, die schon seit Jahren mit diesen Programmen arbeiten, setzen sie nicht unbedingt im Frischebereich ein, da diese nicht alle Einflussfaktoren des schnelllebigen Frischebereichs abbilden.

Genau für diesen Bedarf ist die RELEX-Lösung ein effektives Werkzeug. Die Software erkennt Absatz- und Verkaufsmuster in den Stammdaten und leitet daraus Prognosen ab. Die Berechnung erfolgt auf der Basis von über 3.000 Kombinationen aus Prognosemodellen und Parametern, die neben bisherigen Nachfragemustern auch externe Faktoren und dynamische Marktkonditionen berücksichtigen. Damit ermöglicht die Software ein effizientes Bestands-, Saison- und Kampagnenmanagement, bei dem sich 80 Prozent der Prozesse automatisiert abbilden lassen. Per Knopfdruck erhalten Nutzer beispielsweise Echtzeit-Auswertungen der Leistung von Lieferanten, der Best- und Worstseller, der historischen und aktuellen Verfügbarkeit oder der Abschreibungen durch Verderb.

Dafür greift die Software auf die in einer eigenen, spaltenorientierten Big-Data-Datenbank gespeicherten Informationen zurück. Das Spaltenlayout bewirkt eine extreme Komprimierung der vielen Millionen Datensätze, weshalb die gesamte Datenbank In-Memory, also im Arbeitsspeicher, betrieben werden kann. So werden große Datenmengen bis zu 100-mal schneller verarbeitet als mit vergleichbaren Systemen. Eine Leistungssteigerung, die tagesgenaue Prognosen und Bestellvorschläge auf Produkt-Standort-Ebene ermöglicht. Dies macht sich insbesondere bei der Disposition leichtverderblicher Waren bezahlt. „Unsere Kunden konnten den Verderb üblicherweise um 40 Prozent und ihre Bestände um bis zu 35 Prozent reduzieren sowie ihre Warenverfügbarkeit auf über 98 Prozent steigern“, berichtet Dr. Timo Ala-Risku, Geschäftsführer der RELEX Solutions GmbH. „Somit profitieren sie von höheren Umsätzen und Gewinnen sowie von einer größeren Kundenzufriedenheit.“

Bei der in alle IT-Landschaften integrierbaren SCM-Software handelt es sich um ein selbstlernendes System, das sich an die sich verändernden Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens anpasst. Auf diese Weise entstehen keine Kosten für nachträgliche Programmierungen nach Projektabschluss. Geeignet ist die Software für das Bestandsmanagement sowohl von einzelnen Händlern als auch von Handelsketten, denn auch filialübergreifende Warenbestellungen können mit der RELEX-Lösung zentral getätigt werden. Dabei behält die Software unterschiedliche Filialmerkmale wie Käuferdemografie, Marktgröße und Region im Blick. Weitere Informationen zur Distributionssoftware finden Sie unter www.wenigerverschwenden.de.