RELEX Solutions, Anbieter für integrierte Supply-Chain- und Category-Planungslösungen, investiert in die Workforce-Management-Software des finnischen Start-ups Zenopt. Diese hilft Einzelhändlern, den Personalbedarf in Filialen besser zu planen, so Kosten zu senken und mit besserem Kundenservice einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu erlangen.

workforce optimization

Personalkosten stellen im Einzelhandel einen der signifikantesten Gemeinkostenfaktoren dar. 10 bis 20 Prozent des Umsatzes investieren zum Beispiel nordamerikanische Händler im Schnitt in Lohn- und Arbeitskosten.* Diese strategische Relevanz von effizientem Personalmanagement macht Zenopt zu einem perfekten Partner für RELEX und sein ständiges Streben nach Kostensenkungen, Umsatzsteigerungen und besserer Service-Optimierung im Einzelhandel.

Aktuelle Workforce-Planungssysteme basieren auf Absatzzahlen und Kundenströmen. Einzelhändler müssen meist Wochen im Voraus planen und können nur schwer Änderungen in letzter Sekunde vornehmen. Darüber hinaus basiert ihre Planung oft auf Budgets, nicht auf realistischen Absatzprognosen. Mit Zenopt erweitert RELEX Solutions die Workforce-Optimierung für den Einzelhandel nun um eine weitere Dimension: Akkurate Prognosen auf Produkt- oder Standortebene ermöglichen nicht nur die Planung von Absätzen, sondern auch von Warenströmen in Lägern und Filialen. Das Verräumen von Waren wird in der Workforce-Planung häufig weitgehend ignoriert, dabei stellt es einen wesentlichen Faktor in der gesamten Arbeitsbelastung von Filialen dar. Lieferpläne, Promotions und Produkteinführungen beeinflussen den Personalbedarf für die Regalbestückung signifikant. Mittelfristige Prognosen für die Warenverräumung, die solche Faktoren berücksichtigen, ermöglichen Händlern daher eine Planung mit nie dagewesener Präzision.

Zenopts Technologie ergänzt die RELEX-Prognosen dabei um weitere Schlüsselfunktionen: Sie optimiert das Arbeitspensum durch effizientes Timing verschiedener Aufgaben rund um Kundenströme und andere feststehende Arbeitslasten. Dabei berücksichtigt sie Fähigkeiten und vertragliche Restriktionen des Personals, um Mitarbeiter passenden Aufgaben und Bereichen wie der Fleisch- oder Feinkosttheke zuzuordnen. Solch optimierte Personalpläne übersteigen die Fähigkeiten der meisten gängigen Workforce-Systeme, da diese die Art der anfallenden Aufgaben meist nicht einkalkulieren können. Mit Zenopts intelligenter Optimierung ist es hingegen einfach, Schichten je nach Personalbedarf, Kompetenzen und Verfügbarkeit der Mitarbeiter zu planen. Diese Kombination aus präzisen Prognosen und detaillierten Analysen von Personalressourcen bringt die Effektivität der Workforce-Optimization auf ein neues Niveau. Sie spart Händlern bares Geld, indem sie Über- sowie Unterbesetzungen reduziert oder gar eliminiert. Dadurch gelangen Produkte rechtzeitig in die Regale, Verderb wird reduziert und lange Schlangen an Kassen sowie Umsatzverluste werden vermieden. „Hier geht es nicht nur um Abfallreduzierung, sondern um effizientes Filialmanagement“, erklärt RELEX-Gründer und CEO Mikko Kärkkäinen. „Konsumenten fordern ständig besseren Service und wir hoffen, dass RELEX mit der Workforce-Optimierung einen weiteren Weg gefunden hat, Händlern in ihrer Kundenorientierung zu helfen.“

Die Workforce-Planungssoftware von Zenopt, 2016 von Mika Halme und Antti Alakiikonen in Helsinki, Finnland gegründet, zeichnet sich durch einen innovativen Ansatz aus: Der Mitarbeiterpool wird so modelliert, dass die Personalverfügbarkeit genau auf den Personalbedarf abgestimmt werden kann. Langjährige Erfahrung in der Personalplanung sowie moderne Programmier- und Optimierungstechniken bilden den Grundstein für die Software, die für Nutzerfreundlichkeit und Effizienz im Workforce-Management sorgt. „Unsere Partnerschaft mit RELEX verschafft uns erstklassige Prognosedaten, die unzähligen Unternehmen helfen werden, die Arbeitszeit ihres Personals besser zu managen“, so Zenopts CEO Mika Halme. „Die Mitarbeiter profitieren von balancierter Auslastung, was sowohl Stress als auch Langeweile vermeidet. Arbeitgeber sparen bares Geld und die Käufer genießen besseren Kundenservice. Am Ende gewinnen alle.“