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Case Plantasjen
Steigerung von Verfügbarkeit, Lagerumschlag und Umsatz

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12%

erhöhte Regalverfügbarkeit

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8%

Umsatzsteigerung

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32%

konzernweite Bestandssenkung in Filialen (von 2011–2013)

Plantasjen ist Skandinaviens führende Gärtnereikette und ein etablierter RELEX-Kunde. Mit 110 regionalen Filialen und einem jährlichen Umsatz von rund 433 Millionen Euro ist das Unternehmen die Nummer eins in Norwegen, Schweden und Finnland. In 2010 begann Plantasjen mit einer umfassenden Umgestaltung der Geschäftsabläufe und entschied sich im Bereich des Supply Chain Management für RELEX als Partner.

Hintergrund und Herausforderungen

Plantasjens enorme Expansion in den Jahren vor der Arbeit mit RELEX hatte ihren Tribut gefordert und die Prozesse und Abläufe waren veraltet. Das Personal in den einzelnen Filialen war immer noch für die manuelle Disposition der ganzjährigen Produkte verantwortlich. Die Allokation der saisonalen Produkte wurde zentral abgewickelt, war jedoch so zeitaufwendig, dass das zentrale Team gezwungen war, den kompletten verfügbaren Bestand zu Saisonbeginn in einem Schwung in die Filialen zu schieben. Dies ließ fast keinen Spielraum für schnelle Reaktionen und Anpassungen während der Saison.

  • Stark saisonale Nachfrage; 85 % des Profits wird zwischen April und Juni erwirtschaftet
  • Breit gefächertes Sortiment unterschiedlicher Preisklassen, Herkunft und Haltbarkeit
  • Regionale Unterschiede im Klima und Wetter, die die lokale Nachfrage beeinflussen

„Während wir nun nur noch einen Bruchteil der ursprünglichen Zeit für Bestellungen benötigen, sind die Zugewinne in der Verfügbarkeit, bei Verkäufen und im Lagerumschlag bemerkenswert.“

Anna Ståhle, Nordic Supply Planning Manager, Plantasjen

Implementierung und Ziele

Die Kooperation mit RELEX startete mit einer Wirtschaftlichkeitsstudie, um die potenziellen Verbesserungen in der Prognose, Disposition und Allokation aufzuzeigen. Plantasjens Nordic Supply Planning Manager, Anna Ståhle, erklärt: „Wir wussten bereits, dass signifikante Verbesserungen erreichbar sind, aber die Wirtschaftlichkeitsstudie war sehr wertvoll für die Quantifizierung der Resultate, basierend auf unseren Daten. Es ist leichter eine Entscheidung zu treffen, wenn man alle relevanten Fakten in der Hand hält.“

  • Zentrale Nachbestellung, sodass sich das Verkaufspersonal auf das Kundengeschäft konzentrieren kann
  • Implementierung „push-pull-push“ für saisonale Produkte – eine Kombination aus vorsaisonaler Allokation, Nachschubbestellungen während der Saison und Allokation zu Saisonende, um hohe Verfügbarkeit sowie eine attraktive Filialpräsentation bei minimalen Resteständen zu ermöglichen
  • Effiziente Disposition der ganzjährigen Produkte, um Lagerumschlag und Verfügbarkeit zu verbessern
  • Bessere und schnellere Entscheidungen innerhalb der Nachfrageplanung durch präzisere Daten, Analysen und Prognosen

Evolution

Plantasjen hat erhebliche organisatorische Änderungen vorgenommen, eine vollkommen neue Produktgruppe eingeführt und die vormals zwei Lager in einem Zentrallager zusammengeführt.

Die Flexibilität des RELEX-Systems hat diese Veränderungen unterstützt. „Im Handel steht nichts still“, sagt Ståhle. „Wir hören nie auf, unsere Prozesse zu entwickeln und unser Unternehmen zu verbessern. Es ist toll, auf das SCM-Know-how von RELEX zurückzugreifen, aber dadurch, dass ihr System so anpassungsfähig ist und wir alle benötigten Änderungen selbst umsetzen können, können wir Korrekturen zu jeder Zeit und so unabhängig wie wir möchten durchführen.“

Darüber hinaus brachten die F&E-Aktivitäten von RELEX weitere Verbesserungen. „Die RELEX-Version, mit der wir gestartet sind, hat gut funktioniert, aber die neue hat die Leistung auf eine neue Ebene gebracht“, so Ståhle. „Unsere täglichen Prognoseupdates und Berechnungen der Bestellvorschläge für ungefähr 1,7 Millionen Produkt-Standort-Kombinationen benötigen weniger als eine Stunde. Obwohl das System historische Daten von ungefähr 5,5 Millionen Produkt-Standort-Kombinationen nutzt, ist das Reporting sehr schnell.“

Resultate

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Signifikante Steigerung der Bestelleffizienz; ca. 10 FTEs Zeitersparnis in den Filialen

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Präzisere vorsaisonale Allokation, schnellere Reaktionen auf lokale Nachfrage in der Saison, effizientere Bestandsreduktion; erhöhter Umsatz

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Einkauf des Zentrallagers nahtlos mit Filialdisposition integriert; gesteigerter Servicegrad im ZL, in vielen Kategorien um mehr als 10 %, gesamter Filialbestandswert um 32 % reduziert