Der Lebensmitteleinzelhandel gehört zu den komplexesten Branchen im Handel
Unter einem Dach müssen Lebensmittelhändler frische, ultrafrische und Non-Frische-Sortimente verwalten, mit jeweils unterschiedlichen Haltbarkeiten, Lieferantenanforderungen und Kundenerwartungen. Mehrere Fulfillment-Kanäle — stationäres Geschäft, Click & Collect und Heimlieferung — steigern die Komplexität zusätzlich.
„Ja, der Laden ist schon okay, aber Obst und Gemüse sind dort nicht besonders gut.” Kunden beurteilen häufig einen ganzen Markt oder sogar eine Handelskette anhand ihrer Frischekategorien. Die Konsequenz ist klar: Wer beim Frischesortiment überzeugt, hat die Nase vorn. Wer das vernachlässigt, kämpft mit sinkenden Margen und unzufriedenen Kunden.
Moderne KI-gestützte Planungsplattformen verschaffen Lebensmittelhändlern bisher unerreichte Transparenz in ihrer Supply Chain. So lässt sich Angebot und Nachfrage präziser als je zuvor abstimmen — und die Ursachen von Verschwendung und Ineffizienz lassen sich beheben, ohne die Qualitätsstandards der Kunden zu gefährden.
Die RELEX-Plattform: Einheitliche, KI-gestützte Planung für das gesamte Sortiment
Bevor wir uns den spezifischen Frische-Herausforderungen zuwenden, ist es wichtig, das Fundament zu verstehen, auf dem nachhaltige Optimierung aufbaut. Die Herausforderungen in Frische- und Ultrafrische-Kategorien sind eng miteinander verknüpft und lassen sich nicht isoliert bewältigen.
- Schwund hängt unmittelbar mit der Prognosegenauigkeit zusammen.
- Die Genauigkeit der Bestandsdaten bestimmt die Verfügbarkeit.
- Die Produktionsplanung wirkt sich direkt auf die Personaleffizienz aus.
- Die Promotionsplanung beeinflusst die Abfallmenge.
- Konsequente Ausführung entscheidet, ob ein Plan in der Praxis gelingt.
RELEX vereint all diese Funktionen auf einer einzigen, einheitlichen KI-nativen Plattform. Statt isolierter Systeme synchronisiert RELEX Nachfrage, Angebot und Ausführung in Echtzeit — über Ihre gesamte Organisation hinweg.

Die Stärke eines integrierten Ansatzes
Traditionelle Handelsbetriebe stützen sich auf fragmentierte Systeme, die blinde Flecken und Ineffizienzen erzeugen. Ältere Lösungen bieten grundlegende Funktionalität, wurden aber nicht für Optimierung konzipiert. Sie können nicht auf die dynamischen Herausforderungen heutiger Lebensmittelhändler reagieren: Lieferengpässe, veränderte Kundenerwartungen, Margenerosion, Personalengpässe und Nachhaltigkeitsanforderungen.
The RELEX unified platform fundamentally changes grocery retail planning:
- Prognose und Disposition greifen nahtlos ineinander. Wetterbedingte Nachfrageänderungen bei Frischeprodukten schlagen sich sofort in angepassten Bestellungen für ergänzende Artikel im Trockensortiment nieder.
- Bestandsgenauigkeit bildet das Fundament für alle nachgelagerten Prozesse — von der Regalverfügbarkeit bis zu Dispositionsauslösern.
- Die Produktionsplanung richtet sich an tatsächlichen Nachfragemustern aus, sodass Frischetheken und Gastrobereiche genau das produzieren, was Kunden kaufen möchten.
- Die Promotionsplanung ist direkt mit der Disposition verknüpft — das verhindert das bekannte Szenario voller Abfallcontainer nach Aktionsende.
- Flächen- und Sortimentsentscheidungen stützen sich auf Nachfragedaten und verwandeln Regalfläche durch faktenbasierte Zuteilung in Profitfläche.
- Das Omnichannel-Fulfillment ist mit der Disposition koordiniert — das senkt Personalkosten und Substitutionsraten über alle Kanäle hinweg.
Dieser integrierte Ansatz entfaltet besondere Wirkung, weil er es Händlern ermöglicht, mit den anspruchsvollsten Kategorien zu beginnen — Frische und Ultrafrische — und die Vorteile schrittweise auf das gesamte Sortiment auszuweiten.
Zentrale Herausforderungen für Lebensmittelhändler im Frischebereich
Frische- und Ultrafrische-Kategorien machen rund 40–50 % des Umsatzes eines durchschnittlichen Lebensmittelhändlers aus, sind aber gleichzeitig für 60–65 % des Schwunds durch Verderb verantwortlich. Frische-Herausforderungen erfordern präzise Prognosen, verlässliches Bestandsmanagement und konsequente Ausführung.
Schwund: Die sichtbaren Kosten fragmentierter Planung
„Jede verworfene Banane begann als eine Bestellentscheidung.” Schwund ist ein Symptom mangelhafter Abstimmung zwischen Nachfrage und Disposition sowie unzureichender Umschlagsteuerung. Wenn Prognosen nicht mit der Disposition übereinstimmen und die Disposition nicht mit der Filialausführung synchronisiert ist, wird Profit buchstäblich weggeworfen.
Die Folgen: Die tatsächlichen Kosten von Schwund gehen weit über die direkte Abschreibung hinaus. Verschwendete Personalzeit und gebundenes Betriebskapital durch ineffiziente Disposition kommen hinzu. Vor allem signalisiert Schwund den Kunden, dass auf Frische kein Verlass ist — ein gravierender Vertrauensverlust.
Die Ursache: Fragmentierte Planungssysteme erzeugen eine Kaskade von Ineffizienzen. Wenn Bedarfsprognose und Dispositionsplanung isoliert laufen, entkoppeln sich Bestellungen von tatsächlichen Abverkaufsmustern. Werden Haltbarkeit und Umschlagsanforderungen vernachlässigt, veraltern Frischeartikel. Variiert die Ausführung je nach Filiale oder Schicht, scheitern selbst gute Pläne in der Praxis.
Haltbarkeit: Kühlkette und operative Disziplin entscheiden über Frische
„Wer warm ankommt, ist Abfall mit einem Barcode.” Jedes Grad zählt. Temperaturdisziplin bestimmt die tatsächliche Haltbarkeit, nicht das aufgedruckte Datum. Die Daten liegen vor: Zeitstempel, Temperaturprotokolle, Verweilzeiten beim Wareneingang. Doch die Prozessverantwortung ist standortübergreifend nicht einheitlich geregelt.
Die Folgen: Temperaturmissbrauch wirkt wie eine verdeckte Steuer auf den Frischebetrieb. Produkte außerhalb der Temperaturspezifikationen weisen eine verkürzte Haltbarkeit auf, auch wenn sie zunächst einwandfrei aussehen. Die Folge: beschleunigter Verderb, enttäuschte Kunden und mehr Abfall in der gesamten Supply Chain.
Die Ursache: Kühlkettenintegrität erfordert Koordination über zahlreiche Übergabepunkte: Beladung beim Lieferanten, Transport, Wareneingang, Lagerung und Verkaufsplatzierung. Jeder Übergabepunkt birgt Risiken, und manuelle Überwachung schafft Lücken. Ohne Echtzeit-Transparenz und automatisierte Steuerung sind Temperaturabweichungen unvermeidlich.
Bestellrestriktionen: Gebindegröße und Mindestbestellmenge passen nicht zum Bedarf
„Wir bestellen für den Lieferanten, nicht für den Kunden.” Starre Gebindegrößen und Mindestbestellmengen der Lieferanten erzeugen einen systematischen Hang zur Überbevorratung. Filialen brauchen eine Disposition, die den Abverkauf in den Vordergrund stellt, nicht die Präferenzen der Lieferbetriebe.
Die Folgen: Gebinderestriktionen zwingen zur Wahl zwischen Fehlbeständen und Überbeständen. Das Ergebnis ist systematisches Überbestellen, das in systematischem Abfall endet. Gebinde aufzulösen mag teuer erscheinen — es ist jedoch günstiger als unverkaufte Ware zu entsorgen.
Die Ursache: Ältere Systeme können die Abwägung zwischen Gebinderestriktionen und tatsächlichem Bedarf nicht modellieren. Solange Händler Kosten durch Abfall und Kosten durch Fehlbestände nicht schnell gegeneinander abwägen können, sind fundierte Entscheidungen über Mindestbestellmengen und Verhandlungsalternativen kaum möglich.
Frisch zubereitete Speisen: Effektive Produktionsplanung und Personaleffizienz
„Wir planen nach Tradition, nicht nach Daten — und der Ofen ist immer voll, selbst wenn die Theke es auch ist.” Filialbackstuben, Frischetheken und Zubereitungsbereiche arbeiten nach Gewohnheiten, die sich vor Jahren herausgebildet haben, als die Kundschaft noch andere Vorlieben hatte.
Die Folgen: Überproduktion schadet doppelt: Sie verschwendet Zutaten und Personalstunden. Unterproduktion bedeutet entgangene Umsätze und enttäuschte Kunden. Ohne nachfragegesteuerte Produktionsplanung arbeiten Zubereitungsbereiche reaktiv.
Die Ursache: Die Produktionsplanung in der Filiale berücksichtigt reale Nachfragefaktoren wie Wetter, Veranstaltungen und Aktionen zu wenig. Prädiktive Analysen können Produktionspläne so optimieren, dass sie der erwarteten Nachfrage über den Tagesverlauf entsprechen: weniger Abfall, mehr Verfügbarkeit.
4 entscheidende Strategien für Erfolg im Frische- und Gesamtsortiment
Operative Exzellenz im Frischebereich löst nicht nur die beschriebenen Herausforderungen — sie schafft auch die Grundlage für Erfolg im gesamten Sortiment. Trockenwaren stehen nicht unter demselben Verderbsdruck, profitieren aber erheblich von der Präzision, Reaktionsfähigkeit und Integration, die Frischeoptimierung erfordert.
Strategie 1: Prognose und Bedarfsplanung
Grundlage im Frischebereich: Präzise Frischeprognosen erfordern die Berücksichtigung zahlreicher Variablen: Wetter, Veranstaltungen, Saisonalität und Haltbarkeit. KI-gestützte Prognosen erfassen eine Vielzahl von Nachfragefaktoren, deren manuelle Analyse für Planende zeitlich und inhaltlich nicht leistbar wäre.
Die RELEX-Algorithmen sind auf jahrelangen Handelsdaten trainiert und analysieren Verbrauchertrends sowie Produktverhalten. Das System nutzt aktuelle Daten — wochentägliche Nachfrageschwankungen und variable Verfallszeiten — zur kontinuierlichen Kalibrierung für jeden Kunden.

Vorteile für das Trockensortiment: Dieselben KI-Algorithmen, die die Nachfrage nach Frischeprodukten prognostizieren, optimieren auch Bestellungen für Trockenwaren, Haushaltsmittel und Saisonsortiment. Höhere Prognosegenauigkeit in allen Kategorien reduziert Überbestände, verhindert Fehlbestände und verbessert die Effizienz des Betriebskapitals.
Wirkung durch Integration: Wenn alle Kategorien auf derselben Prognoseintelligenz aufbauen, entstehen kategorienübergreifende Erkenntnisse. Eine Nudelpromotion passt automatisch die Prognosen für ergänzende Frischeartikel wie Tomaten und Kräuter an. Wetterbedingte Nachfrageänderungen kaskadieren sinnvoll über verwandte Produkte hinweg.
Zentrale RELEX-Funktionen
- Frischeoptimierung mit Verderbsprognose und adaptiven Sicherheitsbeständen.
- Wetterbasierte Prognosen mit Einbindung externer Faktoren.
- Retail-Stücklisten für die Verwaltung von Zutaten und Komponenten.
- ML-gestütztes Demand Sensing über alle Kategorien hinweg.
ICA Sverige steigert Bestandseffizienz und Prognosegenauigkeit mit RELEX
ICA Sverige AB — Schwedens größter Lebensmittelhändler, 5 Verteilzentren, ca. 1.300 Filialen. RELEX-Einführung 2017. Ergebnisse: 32 % weniger Sicherheitsbestand; 6,69 Prozentpunkte mehr Prognosegenauigkeit.
ICA führte RELEX 2017 für Absatzprognose und automatische Disposition ein und startete kürzlich ein Projekt zur Steigerung der Prognosegenauigkeit sowie zur dynamischen Berechnung des Sicherheitsbestands. Diese Maßnahmen übertrafen die Erwartungen: Sie verbesserten die operative Effizienz und senkten die Kosten.
Ergebnisse:
- 32% weniger Sicherheitsbestand
- 6.69pp Prozentpunkte mehr Prognosegenauigkeit
„RELEX Solutions als Partner für unsere Ziele zu wählen, hat sich als sehr gute Entscheidung erwiesen. Die Zusammenarbeit hat greifbare Ergebnisse gebracht und war dabei unkompliziert und innovationsgetrieben.”
Andreas Persson, Head of Replenishment, ICA
Strategie 2: Disposition und Filialausführung
Grundlage im Frischebereich: Die Steuerung von Frischekategorien erfordert präzise Koordination zwischen Bestellung, Bestandserfassung und Filialausführung. Die Vermeidung von Verderb hängt davon ab, den Bestand auf Basis nahezu in Echtzeit verfügbarer Nachfrage- und Kapazitätsdaten effizient zu bewegen.
RELEX Fresh Store Ordering steht als Web-App zur Verfügung und ist speziell für Produkte ohne Barcode ausgelegt: loses Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch, Backwaren und frisch zubereitete Speisen. Es macht aus unvollkommenen Daten klare, handlungsorientierte Empfehlungen und hilft Filialteams, Bestellungen und Bestände vom Lieferanten bis ins Regal zu optimieren.
Vorteile für das Trockensortiment: Verlässliche Bestandssignale sind für alle nachgelagerten Prozesse unverzichtbar. Wenn Bestandsdaten zuverlässig sind, steigt die Verlässlichkeit aller davon abhängenden Funktionen erheblich: Prognose, Disposition, Kommissionierung und Kundenerlebnis.
RELEX Mobile stattet Filialmitarbeitende mit einem einzigen, intuitiven Tool für direkte Maßnahmen aus. In Verbindung mit RELEX True Inventory ermöglicht es Filialteams, Bestände zu verwalten, Aufgaben zu priorisieren und Bestellungen über eine integrierte Plattform auszulösen.

Wirkung durch Integration: Warenflussglättung priorisiert Ultrafrische-Lieferungen an Nachfragespitzen und glättet Trockenwaren-Lieferungen in ruhigeren Phasen. Das reduziert Warenstaus beim Wareneingang, steigert die Filialeffizienz und sichert optimale Bestände im gesamten Sortiment.

Darüber hinaus berücksichtigt die einheitliche Workload-Prognose projizierte Nachfragespitzen vor Feiertagen oder Veranstaltungen und ermöglicht so eine proaktive Anpassung von Disposition und Personalplanung.
Zentrale RELEX-Funktionen
- Fresh Store Ordering mit KI-gestützten Tagesprognosen und Bestellempfehlungen.
- Mobile Disposition mit geführten Workflows und KI-Agenten-Unterstützung.
- True Inventory mit prädiktiver Anomalie- und Ursachenerkennung.
- Rollenbasierte Dashboards und Analysen für Verantwortlichkeit auf Filialebene.
- Warenflussglättung zur Optimierung der eingehenden Logistik.
- Workload-Prognose unter Berücksichtigung mehrerer Nachfragefaktoren.
Coop Estonia harmonisiert den Betrieb von 18 Genossenschaften mit einheitlicher Planung von RELEX
Coop Estonia, bestehend aus 18 Konsumgenossenschaften mit rund 320 Filialen, hält ca. 23 % Marktanteil. Durch die Zusammenführung aller Genossenschaften auf einer zentralen Plattform erreichte Coop Estonia operative Konsistenz und erhebliche Effizienzgewinne.
Die Systemgenauigkeit gab den Filialmitarbeitern Vertrauen in die automatisierten Empfehlungen – so konnten sie sich auf Kundenbindung und Merchandising konzentrieren statt auf manuelle Bestellprozesse.
Ergebnisse:
- 95.7% Produktverfügbarkeit.
- 15,000 Arbeitsstunden pro Monat eingespart
- 4% weniger Lagerbestand.
„Unser Ziel ist eine Supply Chain, die Jahr für Jahr intelligenter arbeitet — und RELEX hilft uns, dieses Ziel zu erreichen.”
Kerli Rõõmus, Supply Chain Director, Coop Estonia
Strategie 3: Lebensmittelspezifische Merchandising-Optimierung
Die einheitliche RELEX-Plattform verbindet außerdem Aktionsplanung und Flächenmanagement mit Prognose, Disposition und dem operativen Betrieb – und trägt so zum Schutz der Marge und zur Kundenzufriedenheit bei.
Promotionsplanung und Preisoptimierung
Grundlage im Frischebereich: Die Promotionsplanung für Frischekategorien erfordert ein sorgfältiges Gleichgewicht zwischen Nachfragestimulierung und Verderbssteuerung. KI-gestützte Systeme liefern Echtzeit-Einblicke in Preiselastizität und Promotionseffektivität, einschließlich der Wechselwirkungen zwischen Frischeprodukten und ergänzenden Trockenwarenartikeln.
Vorteile für das Trockensortiment: KI-gestützte Promotionsoptimierung über alle Kategorien nutzt dieselbe analytische Strenge wie im Frischebereich. Das Verständnis des tatsächlichen Promotions-ROI, einschließlich Bestandskosten nach Aktionsende, führt zu fundierteren Strategien. Präzisere Mehrabsatzprognosen verhindern Überbestände, Notabschriften und Erosion des Grundumsatzes.

Wirkung durch Integration: Wenn Promotionsplanung mit Disposition und Flächenmanagement verknüpft ist, werden kategorienübergreifende Promotionseffekte erfasst und optimiert statt ignoriert — Merchandising und Betrieb arbeiten abgestimmt, um Abfall zu minimieren.
Flächenplanung und Sortimentsmanagement
Grundlage im Frischebereich: Die Flächenzuteilung für Frischekategorien erfordert kontinuierliche Anpassung an Saisonalität, lokale Präferenzen und Nachfrageschwankungen. Tatsächliche Nachfragemuster zur Maximierung des Umsatzes je Quadratmeter zu nutzen, eröffnet dynamische Merchandising-Möglichkeiten, die direkt mit Promotionsplanung und Disposition verknüpft sind.
Vorteile für das Trockensortiment: KI-gestützte Flächenoptimierung transformiert das Trockensortiment durch filialspezifische Planogramme auf Basis realer Nachfragemuster. Faktenbasierte Allokationsentscheidungen führen zu höherem Lagerumschlag und mehr Umsatz je Quadratmeter.
Wirkung durch Integration: Flächenplanungsentscheidungen auf Basis kategorienübergreifender Nachfragedaten verwandeln Regalfläche von einer statischen Ressource in ein dynamisches Instrument zur Gewinnoptimierung. Die Integration von Flächenplanung, Sortiment und Disposition maximiert Frische-Attraktivität und Effizienz im Trockensortiment gleichermaßen.
Zentrale RELEX-Funktionen
- Echte Promotions-ROI-Analysen mit Kosten-Nutzen-Bewertung und Szenario-Tests.
- Kategorienübergreifende Modellierung von Promotionsauswirkungen.
- Filialspezifische Planogramm-Optimierung auf Basis lokaler Nachfragemuster.
- Dynamische Flächenzuteilung, die auf saisonale und Promotionsanforderungen reagiert.
„Seit wir RELEX einsetzen, hat sich die Dynamik dessen, was wir erreichen wollen, grundlegend verändert. Preisgestaltung und Promotions haben sich deutlich verbessert.”
David Hinojosa, COO, Vallarta Supermarkets
Vallarta Supermarkets nutzt RELEX für datengestütztes Wachstum
Vallarta Supermarkets – Regionaler Lebensmittelhändler, Los Angeles, 54 Filialen. Spezialist für lateinamerikanische Lebensmittel. RELEX hat Preisgestaltung und Promotionsmanagement deutlich verbessert.
In diesem Kundenvideo erläutert David Hinojosa, COO von Vallarta, das Wachstum des Unternehmens und wie RELEX dabei hilft, Daten für die Flächenplanung zu nutzen, Preisgestaltung und Promotions zu optimieren sowie Lebensmittelverschwendung bei gleichbleibender Qualität und Marge zu reduzieren.
Strategie 4: Omnichannel-Fulfillment
Grundlage im Frischebereich: Ein nahtloses Omnichannel-Erlebnis erfordert eine bisher nicht dagewesene Koordination über traditionell getrennte Funktionen hinweg. Die Fähigkeit, für mehrere Fulfillment-Optionen zu prognostizieren, ist im Frischebereich entscheidend. Die Qualität von Substitutionen bei Online-Bestellungen und die Verfügbarkeit bei Nachfragespitzen beeinflussen die Kundenzufriedenheit direkt.

KI-gestützte Prognose und Disposition von RELEX liefert die kanalspezifische Granularität, die zur Optimierung der Bestandsniveaus für stationäre und Online-Kunden benötigt wird. RELEX verschafft umfassende Echtzeit-Transparenz über Bestände an allen Standorten und Kanälen.
Vorteile für das Trockensortiment: Virtuelle Bestandsreservierung sichert passende Bestandsniveaus für jeden Kanal, ohne zusätzliche Investitionen in Bestände. Händler können Bestände zentral vorhalten und gleichzeitig für den Online-Bedarf reservierte Ware separieren, damit Distributionszentren keine vorgemerkten Artikel in den stationären Handel schicken.

Das Ergebnis ist eine hohe Verfügbarkeit über alle Kanäle hinweg, ohne die Kosten für die Verwaltung getrennter Lagerbestände. Einheitliche Bestandstransparenz verhindert Konflikte zwischen der Online- und der Filialabwicklung und stellt sicher, dass Kunden – egal ob sie im Geschäft oder online einkaufen – stets die korrekte Verfügbarkeit angezeigt bekommen.
Wirkung durch Integration: Durchgängige Bestandstransparenz verhindert Konflikte zwischen Online- und stationärem Fulfillment. Wenn Filialen wissen, was als erstes aufgestockt werden muss und welche Aufträge wann zu kommissionieren sind, wird Omnichannel-Betrieb nahtlos effizient.
Zentrale RELEX-Funktionen
- Kanalspezifische Bedarfsprognose für Online- und stationäre Umsätze.
- Virtuelle Bestandsreservierung für kanalübergreifende Bestandsallokation.
- Workload-Prognose für kanalübergreifende Personaloptimierung.
- Integration in Distributed-Order-Management-Systeme.
- Mobile Disposition, koordiniert mit Fulfillment-Workflows.
Bünting AG vereinheitlicht Bestands- und Kategorienplanung für alle Kanäle mit RELEX
Bünting AG (Deutschland) — Familienunternehmen seit 1806, Leer, Ostfriesland. Ca. 200 Filialen, über 400 belieferte selbstständige Händler und E-Commerce-Kanäle. RELEX vereinheitlicht Bestands- und Kategorienplanung für mehr als 5 Mio. Produkte einschließlich Frischwaren.
Im Kundenvideo erläutert Helge-Christian Eilers, Geschäftsführer der Bünting Group, wie RELEX die Bestands- und Kategorienplanung für mehr als fünf Millionen Produkte – einschließlich Frischwaren – kanalübergreifend vereinheitlicht.
„Wir betrachten unsere Prozesse ganzheitlich – vom Hersteller über das Regal bis hin zur Haustür unserer Kunden. Der Schlüssel zum Erfolg dieses Projekts ist zweifellos die fachliche und methodische Kompetenz, die RELEX eingebracht hat.”
Helge-Christian Eilers, Geschäftsführer, Bünting Group
Das große Ganze: Verlässliche Frische stärkt die Kundenbindung
Frischekategorien haben im Lebensmittelhandel eine einzigartige Bedeutung. Sie prägen das Urteil der Kunden über eine Filiale, treiben den Besucherfluss und verkörpern gleichzeitig das größte Risiko wie auch die größte Chance. Wenn der Frischebetrieb funktioniert, erstrecken sich die Vorteile weit über Obst, Gemüse und Frischetheke hinaus. Höhere Prognosegenauigkeit überträgt sich auf das Trockensortiment. Verlässliche Bestandsdaten verbessern jeden nachgelagerten Prozess. Einheitliche Planung schafft Effizienzgewinne in der gesamten Organisation.
Die führenden Lebensmittelhändler von heute optimieren nicht einzelne Kategorien isoliert. Sie bauen vernetzte Abläufe auf, bei denen Erkenntnisse aus dem Frischebereich Entscheidungen im gesamten Sortiment leiten. RELEX bietet die einheitliche Plattform, die dies möglich macht — und gibt Lebensmittelhändlern die Werkzeuge, um bei Frischeprodukten zu punkten und damit im Lebensmittelhandel insgesamt erfolgreich zu sein.


